Freitag, 11. August 2017

Neuer Trend in der Homo-Szene: Tagelang Sex unter Drogen

Foto: Alfie↑↓© - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Wenn man in der „Magdeburger Volkstimme“ den Artikel "Magdeburg in Regenbogenfarben“ vom 10. August 2017 liest, traut man zunächst seinen eigenen Augen nicht:

>„Chem-Sex“ – ein Trend in der Schwulenszene. „Die Männer treffen sich auf Partys, konsumieren jede Menge Drogen und haben tagelang mit verschiedenen Männern Sex, oft auch ohne Verhütung.“<

Zunächst meint, so was gäbe es nur in extrem seltenen Fällen. Doch nein! Wenn man dann nach dem Begriff „Chem Sex“ googelt, findet man eine Flut von unglaublichen Nachrichten:

„Aus London schwappt ein Trend in die Berliner Schwulenszene: tagelange Sex-Partys auf Crystal Meth.“ (Stern vom 4. März 2016)

Der Stern-Artikel geht ins Detail: „Seit drei, vier Jahren sind die privaten Chem-Sex-Partys mächtig angesagt bei Männern, die Sex mit Männern haben. In Dating-Profilen taucht der Wunsch danach plötzlich immer uncodierter, offensiver auf. Wer auf Dating-Plattformen wie Grindr, Scruff oder Gayromeo signalisieren will, dass er für Crystal Meth zu haben ist, schreibt einfach ein großes T, wo es sonst nicht hingehört. "LongTime" heißt kristallklar: Ich will lange ficken und ich will es auf Crystal Meth. Wer sich oder anderen die Droge per Nadel in die Vene jagen will, schreibt "G2TP". Get to the point. Immer öfter liest man auch schlicht: "chem friendly".“

Der linkslastige Informationsportal Vice berichtete am 20. August 2015: „Männliche Londoner Prostituierte haben uns erzählt, wie beliebt GHB, Mephedron und Crystal Meth auf schwulen Sexpartys sind und wie Kunden von ihnen erwarten, diese Drogen zu nehmen.“

Und der Focus vom 4. März 2016: „Gefährliche Chem-Sex-Partys: Crystal-Meth-Konsum in der Berliner Schwulenszene nimmt zu.“

Wie ist es möglich, dass unsere Politiker noch nichts dagegen unternommen haben?

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